95. Geisteskrankheiten.

Dies ist ein sehr interessantes Thema, da es kollektiv gesehen durchaus verschiedene Meinungen und Sichtweisen gibt, welche prozentual gesehen sich stark voneinander unterscheiden.
Am häufigsten wird Geisteskrankheit als eine Disfunktion des oder im Gehirn betrachtet, das bedeutet, das der Mensch angeblich an einer Gehirnfunktionsstörung leidet, denn diese Menschen sehen Dinge, die die Allgemeinheit nicht wahrnimmt. Doch in wirklichkeit gibt es keine Krankheiten.
Sicher, man kann durchaus andere dafür verantwortlich machen für das, was man selber sieht oder nicht sieht, aber das ändert nichts an der Tatsache, das jene Menschen, die Dinge wahrnehmen, welche für die Allgemeinheit nicht zu erkennen sind im Grunde vollkommen gesund sind, sie funktionieren absolut perfekt.
Um das mal etwas näher auszuführen.
Wir wissen ja bereits, das alles Energie ist und im Grunde auch Eins ist.
Das, was wir Wahrnehmen ist lediglich ein Blickwinkel von All dem, was ist sich selbst zu erfahren.
Die Menschen sind ein kollektives Bewusstsein, aus diesem Grund haben wir alle eine gemeinsame Schöpfung, obwohl die Realität, welche wir für uns schaffen nur für jenen sichtbar ist, der sie sich manifestiert.
Das bedeutet, jeder ist tatsächlich alleine in seiner Realität.
Das, was man als andere Menschen oder Wesen wahrnimmt sind nicht wirklich diese Wesen oder Menschen, sondern die eigene Version von ihnen, man schafft sie sich nach dem Bild, wie man sich ihre Energie vorstellt. Man nimmt ihre Energie wahr, gerne auch Aura genannt, ihre Frequenz, ihre Schwingung und je nachdem, wie man sich diese definiert hat, was man für sich darunter versteht, erzeugt man für sich ein Bild.

Kollektiv gesehen gibt es einen gemeinsamen Konsenz, eine gemeinsame Realität, die man sich schöpft.
Das bedeutet, eine gemeinsame Realität, welche für, im Grunde jeden von uns nahezu identisch erscheint, es aber nicht ist, denn jeder schafft sich von der Realität seine eigene Version.

Das, was ich wahrnehme oder sehe, wird niemals jemand anderes wahrnehmen oder sehen können, sondern nur seine eigene Version dessen.
Durch diesen kollektiven Konsenz wurde sozusagen festgelegt, wie sich unsere Realität definiert, wodurch, durch was. Was ist wahr, was ist falsch. Was ist real, was ist nicht real.
Dieser Konsenz hat sich soweit durchgesetzt und man lebt ihn, so bekommt jedes neugeborene Kind diesen Konsenz vom Kollektiv im Grunde aufgezwungen, aber...
Dieser Konsenz ist keinesfalls fix.
Er ist variabel und es gibt verschiedene Ansichten, so gibt es Menschen, welche sich selber zwar dem Konsenz anschließen, jedoch ihn für sich selber noch ergänzen.
Durch eine vollkommen andere Realität, welche den meisten von uns verborgen bleibt.
Betrachten wir zum Beispiel Autisten, sie haben die Fähigkeit Farben oder Zahlen zu sehen, sie sind absolute, perfekte Genies, weil sich ihr Geist nicht einschränkt, sondern erweitert. Sie leben das, was sie tatsächlich sind. Sie sehen das, was sie glauben. Wenn andere nicht das sehen oder wahrnehmen können, bedeutet es keinesfalls, das sich diese Menschen das nur einbilden oder sie Geisteskrank sind. Es bedeutet lediglich, das sie selber nicht daran glauben, weshalb sie es nicht sehen können.
Aber weil man diese Menschen als geistig eingeschränkt betrachtet, grenzt man sie aus. Dabei darf sich jedoch jeder selber die Frage stellen, wer nun tatsächlich geistig eingeschränkt ist.
In einer funktionierenden, kollektiven Gesellschaft haben sich diese Menschen nicht der Gesellschaft anzupassen, sondern die Gesellschaft hat sich an den einzelnen anzupassen. Das bedeutet, zu erkennen, das Menschen, die wir beispielsweise als Autisten, oder ADS bzw. ADHS Menschen kennen lediglich in ihrer eigenen Realität leben, welche vom Konsenz abweicht.
Wird dies berücksichtigt und integriert, wird der eigene Konsenz darüber erweitert, man grenzt sich selber nicht länger aus.
Ja, ich schreibe bewusst, das man sich selber nicht länger ausgrenzt, denn auch wenn man glaubt, das man andere dadurch ausgrenzen würde, indem man sie einem Konsenz aufzwingt, so grenzt man sich lediglich selber aus, weil man nur die eigene Sichtweise zulässt und sich vor anderen Blickwinkeln verschließt.
So ist es an uns, damit wir sie tatsächlich verstehen können, das wir sie als vollwertige, gesunde, perfekte Wesen anerkennen, sowie integrieren.