88. Glauben heißt Sehen.

Das, was wir glauben ist das, was wir sehen oder das, was wir sehen ist das, woran wir glauben.

Viele Menschen sagen gerne, ich glaube nur an das, was ich sehe. Doch in wirklichkeit heißt es, ich sehe nur das, woran ich glaube. Das, woran wir glauben möchten, wird geschehen.
Denn das, was oder woran wir glauben ist das, was wir sehen.

Biologisch erklärt, betrachten wir unseren Augen. Sie sind lediglich unsere Linsen. Ähnlich, wie in einem Projektor.
Wenn man lediglich die Linsen eines Projektors hat, kann man nur wenig damit anfangen, doch verbunden mit dem Projektor, unserem Gehirn, durch den visuellen Kortex, sind wir in der Lage den Film, welcher sich in unserem Glauben, in unserem Verstand befindet abzuspielen, so das es wirkt, als befänden wir uns in einer mehrdimensionalen Realität, welche sich für uns real anfühlt.
Es ist wie diese typischen Filme oder Spiele aus der sogenannten Ego-Cam, welche diesen Film aus der Perspektive eines bestimmten Individuums abspielen und somit der Körper, welchen man verwendet lediglich ein Bedstandteil des Filmes ist, weniger dessen, was man tatsächlich ist. Der gesamte Film, die gesamte Realität, welche wir erfahren ist keinesfalls um uns herum, wir befinden uns in keiner Welt oder Realität. All dies findet in unserem Verstand, im Gehirn, im Bewusstsein statt. All das, was wir sehen ist ein Produkt unserer Vorstellungskraft und ist längst nicht so fest, wie wir es immer glaubten.
Es ist Schall und Rauch. Das, was wir sehen ist unsere Vorstellungskraft, welche wir als real empfinden, jedoch gibt es kein außerhalb, nur ein innerhalb.
Aktuell gesehen, gibt es einige Menschen, die sehr gerne glauben möchten, das es zu einem Krieg kommen wird. Wer dieses für sich glaubt, wird dieses für sich erfahren. Wer etwas anderes glaubt, wird etwas anderes erfahren. Die Welt um uns ist die unsere Welt. Von uns geschaffen. Als ein gemeinsames Projekt, einiger Individuen, welche diese Erfahrung machen möchten. So darf sich jeder gerne fragen, was man erfahren möchte. Möchte man eine schöne, friedliche Welt? Dann verändere den Fokus. Nur das, woran wir glauben wird zu dieser sogenannten Realität für uns.
Erinnern wir uns daran. Glauben heißt sehen. Das, was wir glauben, sehen wir. Niemals anders herum.

In diesem Sinne, bedanke ich mich aus tiefstem Herzen für das kooperative Schöpfen wunderbarer Welten, Realitäten, sowie Erfahrungen und freue mich mit jedem einzelnem eine neue, friedliche, positive Welt, eine friedvolle Realität zu erleben. Ich danke allen, die mich auf dieser Reise begleiten und allen, welche ihre eigenen Wege gehen, ihre eigenen Realitäten erforschen.
Viel Liebe und Frieden euch allen.