84. Trennung ist die Illusion unseres Seins.

Blicke dich um, sieh zum Horrizont, oder zum Himmel.
So weit dein Blick reicht, sei dir gewiss, das bist du.
Deine Seele, deine Aura reicht sogar noch weiter.

Viele Menschen haben schwierigkeiten damit zu verstehen, das sie alles sind, was ist, das alles eins ist.
Der Grund dafür liegt darin, das sich die meisten Menschen oft unabhängig von der Welt sehen, getrennt von ihr und somit nicht immer wissen bzw. verstehen, wie sie mit all dem, was sie wahrnehmen umgehen sollen. So behandeln sie die Natur oder andere Lebewesen anders, als sie sich selber tatsächlich behandeln würden, ohne zu merken, das sie damit sich selber schaden. Die Menschen zerstören damit sich selber Stück für Stück, ohne sich dessen tatsächlich bewusst zu werden.
Man sagt ihnen, oder sie sagen sich selber, die Welt dreht sich, ob mit mir oder ohne mich, denn sie glauben, dass die Welt auch ohne sie existieren würde.
Doch würde ohne mich meine Welt nicht existieren. Ohne mich würde sich meine Welt nicht drehen. Ohne mich würde mein Universum nicht sein, ganz einfach weil ich meine Welt bin, weil ich mein Universum bin, in dem ich glaube zu existieren.

Solange man sich selbst als Unabhängig bzw. Getrennt von allem sieht, wird man das ganze, das Eins sein niemals bewusst verstehen können. Intellektuell vielleicht, aber niemals bewusst.
Viele Menschen betrachten daher dieses Thema von ihrem physischem Körper aus, doch das Geheimnis liegt darin zu erkennen, das der physische Körper Bestandteil der Realität ist, welche uns umgibt, das wir nicht dieser physische Körper sind, sondern die ganze Realität, welche wir für uns wahrnehmen. Unser physikalischer Körper ist keinesfalls innerhalb dieser Realität, er ist Bestandteil dieser Realität, so wie unser Unterarm mit unserem Oberarm verbunden ist. Man unterteilt unseren Körper in einzelne Segmente, Regionen, und meint diese Bestandteile sind alle miteinander verbunden, doch sind sie immer Eins gewesen.
Verbunden kann nur dann etwas sein, wenn es auch getrennt ist. Vom Verstand her zerlegen wir alles, was wir wahrnehmen, analysieren es, Detail für Detail ohne direkt zu erkennen, das es alles Eins ist. Wie bei einem Berg, man erkennt ihn erst als ganzes, betrachtet ihn aber aus der Nähe, oder mit einem Fernglas, so wird man einzelne Details erkennen und nicht mehr den Berg. Die Kunst besteht darin wieder den Berg als ganzes, aber mit allen Details zu erkennen, das all diese Details, die man sieht der Berg ist.
So ist unser physikalische Körper Teil der Projektion, welche wir als Realität erkennen, er ist die selbe Projektion, wie auch ein Baum, ein Stein, ein Auto, oder auch ein anderer Mensch, er ist eine Projektion unseres selbst, wie auch der Stein, das Auto oder der andere Mensch lediglich eine Projektion dessen ist, was wir tatsächlich sind.
Und nun kann man langsam erahnen, das all die Teile der Projektion, welche wir Wahrnehmen lediglich eine Reflektion dessen ist, was wir sind und man oft versucht genau das zu zerstören.
Wir sehen wunderschöne Wälder und Landschaften, welche tatsächlich zeigen, wie schön wir sind, wie wunderbar es in uns ausschaut, doch zögern wir keine Sekunde lang diese zu verschmutzen und abzuholzen. Hinterlassen tun wir eine karge Wüste.
Das, was ich wahrnehme, werde nur ich in dieser Form, in diesem Blickwinkel wahrnehmen können, niemand sonst.
Man kann durchaus seine eigene Version dessen schaffen und wahrnehmen, doch werden wir niemals das gleiche sehen können, auch wenn es sehr ähnlich scheint, der Blickwinkel von dem wir es aus betrachten ist immer ein anderer, daher ist das, was wir sehen immer etwas anderes, auch wenn es oberflächlich betrachtet vielleicht gleich erscheinen mag.

Fangen wir uns an bewusst zu werden, das unser Körper Teil der Projektion ist, welche wir wahrnehmen, so wird uns wieder bewusst, das wir uns diese Projektion manifestieren und wir selber Verantwortlich für das sind, was wir wahrnehmen.
Dass das, was wir sehen genau das ist, wer und was wir sind. Das uns vielleicht nicht immer gefällt, was wir da sehen und man vielleicht gerne dazu neigt gewisse Dinge zu verurteilen, oder abzulehnen, aber dennoch ändert das nichts daran, das wir genau das sind, was wir sehen.

So können wir uns bewusst werden, dass das, was wir sehen da ist, weil wir es uns geschaffen haben, weil es uns genau das zeigt, was wir wissen, wie auch erfahren müssen, um das zu erreichen, was wir erreichen möchten, sobald wir es annehmen, wie es ist und sofort wieder loslassen.

Die physiklische Realität ist der Ausdruck und das Echo des Zentrums unseres Seins.

Stellen wir uns nicht die Frage, warum oder weshalb wir uns eine Situation in unser Leben gezogen haben, sondern immer, was wir von oder durch diese Situation für uns erfahren können.
Warum man all das erfährt, was man erfährt ist, weil man es so für sich entschieden hat, weil es exakt das ist, was man für sich erfahren möchte, um zu dem Punkt zu gelangen, zu dem man möchte, um genau das zu sein, was man sein möchte.
So denken wir daran, das was wir sehen ist lediglich eine Reflektion dessen, was wir selber sind, was in uns ist und uns durch das äußere gezeigt wird.