83. Ich bin meine eigene Welt.

Nun möchte ich gerne ein interessantes Phänomen erklären, worüber bisher wahrscheinlich nur wenige Menschen nachgedacht haben.
Es geht um das Thema Beschreibungen und um es direkt auf den Punkt zu bringen, so sage ich, das man im Grunde nichts beschreiben kann.
Ein simples Beispiel ist Farbe. Wir alle sehen Farben, wir alle kennen sie und dennoch lassen sich Farben nicht beschreiben. Wenn jemand anderer Meinung ist, so ist dies ok, doch versuche mal einem blinden Menschen zu beschreiben, was Farbe ist, wie Farbe aussieht, wie sich Farbe anfühlt, es ist schlichtweg unmöglich.
Wenn mir jemand zum Beispiel sagt, es ist so blau wie der Himmel oder so grün, wie das Gras, der darf Himmel und auch Gras gerne etwas genauer beobachten, denn der Himmel ist nicht immer gleich blau, das Gras ist nicht immer einheitlich Grün, es gibt so viele verschiedene Nuancen in der Farbabstimmung von Grashalm zu Grashalm, genauso wie im Himmel, mal ist er heller, mal ist er dunkler.
Wenn ich zum Beispiel sage, diese Person dort trägt eine rote Jacke, wird sich jeder ein anderes Rot und auch eine andere Jacke vorstellen. Niemand wird die selbe rote Jacke sehen, welche ich dabei gesehen habe. Der eine sieht ein blasses rot, der andere ein knalliges, wieder jemand anderes ein dunkles rot, oder ein helles rot, und so weiter. Um es kurz zu machen, der Himmel, den ich sehe, ist nicht der Himmel, den andere sehen. Der Himmel, den andere sehen ist nicht der Himmel, den ich sehe. Die Welt, welche ich sehe ist nicht die Welt, welche andere sehen, die Welt, welche andere sehen ist keinesfalls die Welt, welche ich sehe. Wir alle sehen andere Welten, welche nur dem Anschein nach gleich erscheinen, doch sehen wir alle unsere eigene Version von dem, was wir als Universum erkennen abhängig von dem, was wir glauben, wie sie ist oder sein sollte. Wir alle sind in unserem eigenem Universum, wir alle sind unser Universum und wir alle schaffen unser eigenes Universum, es ist im Grunde ein sehr faszinierendes Gedankenspiel, welches wir beim erfahren unserer Realität abhalten und ja, es ist unser Spiel, unsere Gedanken und wir schaffen diese durch unseren Glauben, unsere Gedanken und vor allem, unseren Handlungen und wir erweitern diese Realität stetig aufs neue, neue Definitionen, neue Gedanken, neue Handlungen, neue Welten, auch wenn sie augenscheinlich nach noch gleich erscheinen, so ist dies bereits eine völlig neu geschaffene Welt, welche übergangslos von einer in die andere wechselt.
Alles verändert sich und wie wir von den 5 Gesetzen der Schöpfung wissen, ist Veränderung die einzige Konstante.
Aus diesem Grund können Menschen gleichzeitig unterschiedliche Realitäten erfahren, man kann einander dabei beobachten, wie jemand ein Szenario erfährt und daraus lernen, ohne es selber zu erfahren.
So gibt es durchaus Menschen, welche sagen die Welt ist kriegerisch und befindet sich im Krieg, so viel Gewalt und Leid. Doch sage ich, schau dich um, dort wo du jetzt bist.
Herrscht dort Krieg?
Wenn ich mich umsehe, sehe ich sehr viel Frieden, Ruhe, Harmonie, Einklang.
Wer Krieg und Leid sieht oder erkennt, trägt dieses auf die eine oder andere Art und Weise mit sich selber herum, trägt dieses im eigenem Herzen. Man hat sich selber bewusst dazu entschieden das zu erfahren, dieses zu erleben, die Frage, welche sich jeder stellen darf ist, was es einem sagt. Wenn man Gewalt und Leid sieht, darf man sich selber gerne fragen, gibt es Situationen in meinem Leben, in denen ich selber Gewalttätig werden würde? Oder zornig? Würde ich mich ärgern oder aufregen? Nein? Dann möchte ich ein simples Beispiel geben.
Stell dir vor, du siehst jemanden, der ein Tier quält. Vielleicht sogar das eigene Haustier. Was tust du? Wie reagierst du? Wirst du laut? Wirst du zornig? Wirst du vielleicht sogar gewalttätig?
Es ist genauso interessant, wie wenn wir die gleiche Situation nehmen und sehen, wie ein Mensch auf einen anderen einschlägt, beide sind uns unbekannt, jeodch dürfen wir uns gerne bewusst werden, das auch der Mensch ein Tier ist und zur Gattung der Säugetiere zählt. Wie reagiert man hier im Vergleich zum anderem Tier?
Das faszinierende dabei ist, das der Mensch selber oft mehr Leidet, als das Tier, welches in dem Moment Leid erfährt. Tiere leben nur im Moment und wenn der Moment des Leids vorbei ist, ist es vorbei, weg, abgeschlossen. Menschen denken gerne noch länger darüber nach, halten es fest, weshalb auch viele Situationen sich so lange ziehen, weshalb man glaubt um von A nach D zu kommen man auch durch B und C muss, jedoch nur, weil man an A noch festhält und es nicht los lässt und dehnt, weshalb es manchmal eine ewigkeit bedarf um dort anzukommen, wo man hin möchte.
Im Grunde erkennt man in dem, was man in der Realität erkennt immer sich selber, das was in uns ist.
Es sind vor allem aber auch die Ängste, welche zum Vorschein kommen, doch erinnern wir uns daran, das die Angst selber die Schwingung bestimmt, auf der wir uns befinden und das in unser Leben zieht, wovor wir angst haben, einfach weil sich all diese Dinge auf der selben Frequenz befinden.
Wenn wir Angst vor bösen Menschen oder Wesenheiten haben, befinden wir uns auf der gleichen Schwingungsfrequenz, wie diese Menschen oder Wesenheiten, sie sind da, sie können uns sehen, wir können sie sehen und natürlich mit ihnen interagieren.

Der Gedanke ist einfach sich bewusst zu werden, das die Idee einer negativen Interaktion rein gar nichts mit dem zu tun hat, was man selber ist, wie man sich selber definiert. Dann wird man sich nicht auf dieser Schwingung bewegen, man wird sich nicht in diesem Universum bewegen und alles in oder von diesem Universum wird uns einfach nicht finden können.
Es ist also generell lediglich die Angst der Interaktion von negativen Wesenheiten, welche diese Interaktionen mit negativen Wesenheiten ins eigene Leben zieht.
Um es nochmal anders auszudrücken, alles ist Schwingung, Frequenz.
Wir erschaffen unsere Realität basierend auf der Schwingung, Frequenz, auf der wir uns selber sehen und definieren.
Wie also bei einem Radio, können wir keine Programme empfangen, die wir nicht eingestellt haben.
Wenn wir klassische Musik dem Hip Hop vorziehen, brauchen wir im Klassik Radio keine Angst davor zu haben Hip Hop zu hören. Doch schalten wir auf ein anderes Programm mit der Angst Hip Hop zu hören, werden wir unweigerlich auf einem Sender landen, auf dem Hip Hop gespielt wird.
Also bleiben wir auf unserem klassischem Sender, wie kann irgendein anderes Signal, wie Hip Hop in oder an unsere Ohren dringen, wenn es doch auf einer völlig anderen Frequenz läuft?
Wenn wir uns auf einer positiven Frequenz befinden, wie kann uns das negative dann dort erreichen?
Nur dann, wenn es selber zum positiven wird, jedoch ist es dann für uns nicht mehr negativ.

Wir sind die Welt, in der wir leben, wir sind die Welten, in denen wir leben und vielleicht wird uns bewusst, das andere Menschen sich dazu entschieden haben in Angst und Negativität zu leben und eben diese Welten dadurch erschaffen, sich selbst in diese Realitäten begeben, in diese Umstände begeben, jedoch ist dies ihre eigene Entscheidung und dies hat mit der unseren nichts zu tun. Wir können einander erinnern, das es ihre Entscheidung ist und wenn sie dies nicht bevorzugen, das sie es verändern können, nachdem man sie daran erinnert hat und von diesem Moment, wenn sie sich dazu entschieden haben es zu ändern, werden sie nie mehr die Idee von irgendwelchen negativen Effekten in ihrem Leben erfahren, bis sie sich dazu entscheiden sich wieder dort hin zu begeben.
Man kann anderen also die Möglichkeit geben sich bewusst zu werden, das sie ihre eigene Realität erschaffen und auch die Möglichkeit und vor allem die Wahl haben sich auf einer positiven Realität zu begeben, auf einer positiven Schwingung zu agieren und eine positive Realität zu manifestieren, oder auf einer negativen Schwingung zu agieren und eine negative Realität zu schaffen.
Aber, es ist ihre eigene Entscheidung. Man kann niemanden sagen, was sie tun sollen, wofür sie sich entscheiden sollen. Aber man kann ihnen die Möglichkeit bieten sich zu erinnern, das sie die Fähigkeit besitzen sich immer, in jedem Moment dazu zu entscheiden, was sie erfahren möchten. Denn es ist ihre Wahl, so wie es auch immer unsere eigene Wahl und Entscheidung ist, was wir selbst erfahren möchten.
Natürlich haben wir auch die Möglichkeit unsere eigene Verantwortung auf andere zu übergeben, das wir anderen die Möglichkeit geben für und über uns zu entscheiden, durchaus ein interessantes Experiment, doch darf man sich hierbei gerne bewusst werden, das die getroffenen Entscheidungen nicht immer im Interesse jener sein kann, die andere für sich entscheiden lassen.
Jeder entscheidet für sich selbst und wer seine Entscheidungsgewalt anderen gibt, wird das bekommen, wofür sich diese Personen entschieden haben, aber selbst das ist dann die eigene Entscheidung gewesen dies zu erfahren. Wem das nicht gefällt, hat natürlich die Möglichkeit das jederzeit zu ändern, oder es zu belassen, wie es ist. Es ist immer die eigene Entscheidung, was ich tue, was ich lasse, was ich erfahren möchte und wovon ich mich distanziere und was ich in mein Leben ziehe.
Somit können unter anderem Politiker niemals im Sinne des Volkes handeln, sondern immer nur im eigenem Sinne, im eigenem Interesse. Dies kann ab und an durchaus auch im Interesse des Volkes liegen, wird es jedoch nur selten.
Doch haben all jene, die sich dafür entschieden haben Politiker zu wählen sich auch dazu entschieden diese Entscheidungen zu akzeptieren, sie auszuführen. Selbst jene, die vielleicht andere Politiker gewählt haben oder gar nicht zur Wahl gegangen sind. Man entscheidet sich bereits für jene Politiker, welche über alle andere entscheiden bereits in dem Moment, indem man sie als ihre Politiker, als ihre Regierung akzeptiert und sagt, man könne doch eh nichts machen.
Natürlich hat man immer die Möglichkeit zu sage, den hab ich nicht gewählt, ich hab mich selber gewählt. Was der oder der dort erzählt oder beschließt, erzählt und beschließt er oder sie nur für sich selber. Ich darf dies für mich jederzeit nutzen, brauch es aber nicht. So hat jeder die Möglichkeit sein Leben frei von Regierungen zu gestalten, welche nicht zum Wohle des Volkes handeln, einfach indem man sich bewusst wird, das man selber seine eigene Regierung ist und es keine äußere Regierung gibt, da alle Entscheidungen etwas zu tun oder zu lassen immer von einem selber getroffen werden, niemals von anderen.