76. Der Schlüssel zum Gewinnen

In diesem Kapitel geht es um das Gewinnen selbst.
Natürlich darf dies jeder gerne für sich selber ausprobieren und testen, wo immer man möchte. Ob beim Kartenspiel, generell bei Gesellschaftsspielen, bei sportlichen Veranstaltungen, bei Glücksspielen, beim Lotto, völlig gleich, wo man dieses anwendet, es bleibt immer das gleiche Prinzip.

Nehmen wir als Beispiel die Lottozahlen.
Viele Menschen, die Lotto spielen denken sich, während sie spielen folgendes.
“Ich hoffe, ich hab die Gewinnzahlen. Ich hoffe, das meine Zahlen gewinnen werden. Ich hoffe, das ich den Jackpot gewinne.”

Unabhängig davon, dass das Hoffen lediglich den Zweifel stärkt, das man kein Vertrauen daran hat überhaupt zu gewinnen, sieht man die Zahlen als etwas, was bereits fest steht, als wären die Zahlen die gewinnen etwas, was im Vorfeld festgelegt wurde.

Wenn wir die Zahlen wählen, völlig gleich, ob man diese selber ankreuzt, oder der Maschine erlaubt diese für uns zufällig auszuwählen, wir selber entscheiden.
Der Schlüssel ist nicht, das wir die Zahlen wählen, welche gewinnen werden.
Der Schlüssel ist, das wir Zahlen wählen und zu der Realität wechseln, wo dies die Gewinnzahlen sind.
Man dehnt die eigene Realität zu den eigenen Zahlen, aber nicht andersherum.

Der Unterschied, was man sich dabei selber sagt ist sehr tiefgreifend.
Wenn man spielt und sich selber sagt, ich hoffe ich wähle die Gewinnzahlen, ich wünsche mir das ich die Gewinnzahlen auswähle, redet man über “die Gewinnzahlen”, als wäre schon lange entschieden, welche es sein werden. Aber das ist es nicht. Nichts wurde bisher gezogen.

So wenn wir Zahlen aus der Leidenschaft zu spielen auswählen, dann ist die Idee dahinter sich selbst zu erlauben zu wissen, das man der Realität erlauben kann sich an den Zahlen anzupassen und nicht die Zahlen an die Realität.
Die Idee ist hier ebenso zu verstehen, das wenn man dies tut, wenn man sich sagt, “Ich würde gerne in der Lotterie gewinnen.” viele Menschen dabei nicht so aufgeregt sind, wie sie es glauben.
Dieses Spiel bringt sehr viele Glaubensmuster in uns zum Vorschein, sehr viele Zweifel, viele Definitionen, welche uns erlauben unsere Beziehungen zum Konzept von Wohlstand und Reichtum zu erforschen, so das man es als Möglichkeit nutzen kann.

Wenn wir spielen und keine Erwartung darin setzen, wie das Ergebnis aussehen mag, wenn man dem Ergebnis erlaubt zu sein, was immer es sein möchte, um damit mehr und mehr die eigene Beziehung zwischen den Konzepten von Reichtum und Wohlstand zu erfahren, hat man bereits gewonnen. Das ist es, wofür dieses Spiel hauptsächlich genutzt wird.

Die Idee dahinter ist folgende.
Viele Menschen spielen, mit der Erwartung zu gewinnen. Sie sind so positiv und glauben so sehr daran, das sie gewinnen werden. Doch wenn der Gewinn nicht ihren Erwartungen entspricht, man sozusagen kein Geld gewonnen hat, sind viele natürlich enttäuscht darüber und natürlich sagen sich viele, “hab ich doch gewusst”, oder “ist ja immer so”. Man hat eine Erwartung, wie der Gewinn aussehen mag und ist nicht offen, wie sich der Gewinn zeigt. Und weil nun die Enttäuschung groß ist, wird einem das Universum darin unterstützen die Enttäuschung aufrecht zu erhalten und alles reflektieren, was dabei hilft weiterhin die Enttäuschung zu erfahren.

Wenn man jedoch spielt, völlig gleich ob man Geld gewonnen hat, jedoch mit dem Wissen, das man Erkenntnis gewonnen hat, das man hierbei Einblicke gewonnen hat, wie man zum Thema Reichtum, Wohlstand steht und sich darüber freut diese Erkenntnisse gewonnen zu haben, so wird dieses Spiel zur Leidenschaft und das Universum wird nun diese Leidenschaft, diese Freude unterstützen, indem es uns dabei hilft diese Freude und Leidenschaft weiterhin aufrecht zu erhalten, indem es uns erlaubt weiter Lotto spielen zu können, um noch mehr zu erfahren über unsere Beziehung zum Reichtum, zum Wohlstand, zum Geld, was auch immer, so kann sich dies auf alle Möglichkeiten manifestieren, welche diese Leidenschaft bestärken. Unter anderem auch größere Lottogewinne.

So ist der Grundgedanke dahinter nicht zu spielen, um Geld zu gewinnen, sondern zu spielen, um mehr über sich selber und den eigenen Beziehungen zu verschiedenen Konzepten zu erfahren.

Wenn wir ein spannendes Buch lesen, dann doch nicht in der Erwartung, was geschehen wird oder das es so oder so geschehen wird, sondern um aus der Neugier heraus zu erforschen, was genau geschieht. Aus diesem Grund haben wir uns alle auch dazu entschieden zu vergessen, wer wir sind. Dieses Spiel, was wir spielen würde nur halb so viel Freude machen, wenn wir doch bereits schon alles wüssten oder uns an alles erinnern. Es geht darum alles völlig neu zu entdecken, zu erforschen, als hätte man noch nie zuvor davon gehört. Es geht dabei um die Leidenschaft, um die Neugier, um die Freude, um das Kind in uns wieder zu erwecken.
Wir werden immer vom Universum unterstützt das weiter zu tun, worin unsere größte Aufmerksamkeit liegt. Das Universum hält uns nichts zurück. Doch ist die Frage tatsächlich, worin die Erwartung liegt. Viele spielen lediglich, um etwas ganz bestimmtes zu gewinnen. Man hat eine Erwartung, was dieser Gewinn ist und erkennt daher nicht, was dieser Gewinn tatsächlich ist. So ist hinterher die Enttäuschung immer groß, während man ohne Erwartungen daran, was man gewinnen kann, jedoch weiß, das egal was man tut, man immer etwas erfahren wird, über sich selbst, man bereits gewonnen hat. Das man jedes Spiel, was man spielt in dem Sinne gewonnen hat und man diese Möglichkeit nutzen kann, um sich darüber zu freuen, es aus Leidenschaft zu tun, weil es doch immer interessant ist mehr über sich selbst zu erfahren.
So wäre der Grund, das man Lotto spielt, um Geld zu gewinnen kaum von Nutzen und es wäre hierbei klüger, lieber doch nicht zu spielen. Der Grund, weshalb man Lotto spielt darf hier eher die Freude am spielen selber sein. Um mehr, über sich selber zu erfahren, welche Glaubensmuster man hat, wie man diese für sich definiert hat, wie sich die Realität verändert, wenn man die Definitionen verändert, wenn man den Glauben verändert. Die Freude am Spielen, die Freude am Entdecken, sowie erforschen. So ist die Frage auch, ob man die Dinge tut, die man tut, weil sie einem Freude bereiten, oder ob man diese tut, obwohl sie keine Freude bereiten. Und so darf man sich gerne fragen, warum man es tut, obwohl man keine Freude daran hat. Jeder Mensch, der ein Spiel spielt, hört augenblicklich damit auf es zu spielen, wenn es keine Freude mehr bereitet.