73. Die Hoffnung stirbt zuletzt

Für viele Menschen scheint die Hoffnung ein Rettungsanker zu sein, etwas gutes, was dringend notwendig ist im Leben. Für viele Menschen ist Hoffnung etwas, was ihnen hilft weiter zu machen, was ihnen dabei hilft nicht aufzuhören, egal wie schwierig eine Situation erscheint, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dies ist alles schön und gut und jeder darf dies gerne für sich tun, so oft man möchte, doch betrachten wir ganz einfach mal das Prinzip, den Mechanismus hinter der Hoffnung, was dies im Grunde genau bedeutet.

Hoffnung beinhaltet Verzweiflung, Zweifel daran, das es tatsächlich so ist. Man befindet sich in einer Situation, welche man weniger bevorzugt und glaubt nicht daran, das sich etwas ändern wird, doch hofft und wartet man lediglich darauf, das sich etwas verändert, doch wenn man wartet, verändert sich nichts, man wartet nur und hofft, ohne selber auch in die Veränderung zu gehen.

Doch wenn man etwas tut, in der Hoffnung etwas zu bewirken, zu verändern, vertraut man dem eigenem Tun und Handeln nicht, dass das, was man tut tatsächlich etwas bewirkt, etwas verändert. Man sendet im Grunde seine Energie in Richtung des Zweifelns.

Daher ist es immer wichtig, weniger zu Hoffen das die Dinge, die man tut gut sind oder etwas bewirken, sondern das man davon überzeugt ist, das sie gut sind und etwas bewirken.