70. Ein tiefer Atemzug

Setzen wir uns in eine entspannte Position, nehmen einen tiefen Atemzug und entspannen uns. Atmen wir langsam durch die Nase ein, halten den Atem für einen Augenblick völlig entspannt an, und atmen sehr langsam durch den Mund wieder aus.

Wir alle tun es, oft ohne groß darüber nachzudenken.
Der Grund dessen ist, weil es alles automatisch funktioniert.
Doch atmen wir selten bewusst und achtsam, was häufig der Auslöser für Stress, Hektik und Eile ist. Man fühlt sich unausgeglichen, ängstlich und unzufrieden.

Bewusstes, tiefes Atmen hilft uns dabei uns wieder zu zentrieren. Es dient dazu das gesamte System mit Sauerstoff zu versorgen, die gesamte atomare Struktur zu kristallisieren.

Die Luft um uns herum ist Energie.
Somit wird diese Energie, welche sich um uns herum befindet vollständig davon beeinflusst, was wir glauben, wie wir denken, wie wir empfinden.
Wenn wir glauben, die Atemluft wäre verunreinigt, so nehmen wir dadurch verunreinigte Energie in uns auf und werden krank.
Wenn wir jedoch glauben, das die Luft rein und sauber ist, atmen wir pure, reine Energie ein, wir nehmen in diesen Momenten pure, reine Energie in uns auf.
Wir lenken und leiten unsere Energie mit unseren Glauben, Emotionen, wie auch Gedanken. Sie gibt wieder, was wir glauben, was wir fühlen, was wir denken.
Somit ist es in erster Linie äußerst wichtig den eigenen Verstand, die eigenen Definitionen zu reinigen, den sogenannten Müll raus zu bringen, weniger die Luft um uns herum zu reinigen. Reinigen wir unseren Verstand, unsere Definitionen in uns, so reinigen wir auch die Umgebung um uns, die Luft um uns.

Wenn wir dies getan haben, fällt es uns sehr viel leichter, tatsächlich bewusst, gesund zu atmen.
Bewusstes Atmen ist bereits eine grundlegende Meditationsübung.
Wenn wir uns entspannen und bewusst tief atmen, können wir erkennen, das wir uns bereits dadurch im Zentrum aller möglichen Realitäten befinden. Unsere Sicht wird klarer, somit auch unser Verständnis von allem was ist.

Wenn wir bewusst atmen, erlauben wir uns selbst uns durch unser Atmen zu regenerieren. Wir passen uns selbst dabei mit der Schwingung, mit dem Puls des Universums in diesem Moment an. Wir befinden uns im Einklang, im selben Takt, dem selben Puls, wie das Universum selbst mit unserer Atmung.
Atmen wir tief und entspannt in unserer eigenen normal entspannten Haltung, was für uns entspannt und normal repräsentiert.

Zu jedem Augenblick, wenn wir uns selber in einer Situation befinden, in der wir uns ängstlich oder gestresst fühlen, ist alles, was wir nun tun brauchen ruhig und bewusst zu atmen, was uns jederzeit sofort wieder zurück in unsere Mitte führt, zurück in unser Zentrum.
Die Atmung ist unser Werkzeug und Symbol zur Energetisierung.
Wenn wir auf diese Art und Weise bewusst atmen, finden wir durchaus auch heraus, das wir sehr viel weniger Schlaf oder Nahrung zur Regeneration benötigen, weil wir uns dadurch Nahrung von der primären Frequenz der Schöpfung selbst erzeugen.

Bewusstes Atmen können wir zu jeden gegebenen Moment üben, jederzeit, überall, ob unterwegs, im Auto, beim Fernsehen, egal wo wir uns befinden.
Wenn wir uns zum Beispiel unterwegs im Auto befinden, können wir jede rote Ampel dazu nutzen bewusst zu atmen. Wenn wir uns in der U-Bahn, oder im Bus befinden, können wir auch diesen Moment nutzen, um bewusst zu atmen. Wenn wir uns im Strau befinden, befreien wir uns vom Stress, indem wir bewusst atmen. Wenn wir nach der Arbeit im Verkehr fest stecken, befreien wir uns auch hier, wenn wir bewusst atmen. Wenn wir unseren Wochenendeinkauf durchführen, können wir bewusst atmen. Zur Ruhe kommen und uns bei all diesen Tätigkeiten vollends entspannen. Wir lassen all die Hektik los, all die Eile. Wenn wir dies tun, kommen wir nicht in die Situation des Wartens, wann wir endlich ankommen, wann die Ampel wieder auf grün schaltet, wann nun endlich der Tag rum ist, wann nun endlich Wochenende ist. Bewusstes Atmen können wir zu jederzeit, überall praktizieren und jeder Mensch darf dies gerne für sich tun.