69. Körper, Geist und Seele

Zunächst gibt es sehr viele verschiedene Ansichten von der Thematik bezüglich des Körpers, des Geistes, wie auch der Seele.
Häufig glaubte man damals, das alles voneinander getrennt, seprariert ist.
Man sah den Körper lediglich als ein Gefäß, ähnlich wie ein leeres Glas. Den Geist sah man als Bewusstsein, während die Seele die Essenz des Lebens symbolisiert, somit wäre das Glas nun gefüllt.

Man glaubte so häufig auch, das der Körper vergänglich wäre, während die Seele ewig währt. Einige glaubten damals, so wie heute auch noch, das sich die Seele im Körper befindet, andere glauben, das sich die Seele außerhalb des Körpers befindet und mit der sogenannten Silberschnur verbunden ist.

Tatsächlich stimmt diese Annahme zu einem gewissen Grad, die Seele ist durchaus mit einer Schnur mit dem Körper verbunden, während all die Blut, wie auch Nervenzellen und Chakrabahnen dies symbolisieren.

Das liegt einfach darin, weil wir die Dinge bisher so betrachtet haben, das wir glauben, die Dinge befinden sich ineinander, oder auch außerhalb voneinander.
Das Wasser befindet sich im Glas, das Glas ist außerhalb vom Wasser.
So glaubt man natürlich auch, das sich der Geist, wie auch die Seele innerhalb des Körpers befindet und diesen zum Beispiel beim Sterbevorgang verlässt.

Doch spiegelt dies lediglich einen Aspekt wieder und aufgrund dessen, das man es zuvor immer voneinander getrennt hat, ergab es alles natürlich auf diese Art und Weise einen Sinn.

Doch nun widmen wir uns einem anderen Blickwinkel.
Durch das Kapitel zuvor, haben wir bereits ein Verständnis dafür erhalten, die Dinge als ganzes zu betrachten, weniger als einzelne Teile.
Natürlich wissen wir nun, das wir all die kleinen Details betrachten können, und dennoch das Gesamtbild immer im Blickfeld haben.
So können wir uns nun ein Detail so nah und genau wie nur Möglich betrachten, ohne uns darin zu verlieren, weil wir immer wissen werden, was es tatsächlich ist.

So beginnen wir damit den Körper, den Geist und auch die Seele wieder zusammen zu führen, auch wenn wir diese drei Dinge voneinander unterscheiden, so ist es alles das gleiche.

Der Körper ist lediglich eine Verlängerung dessen, was man ist, eine Verlängerung der Seele, ein Teil der Seele, wie auch des Geistes.

Der Geist, der Körper, wie auch das Bewusstsein ist wörtlich gesehen das gleiche.
Betrachten wir den Körper eines Menschen, so wissen wir, wie es um die Seele steht.
Man sagt, die Augen sind der Spiegel zur Seele. Doch tatsächlich ist es der gesamte Körper, das gesamte Umfeld, einfach alles.
Wenn man krank wird, ist das auf die Seele zurückzuführen, der Körper ist ein Ausdruck der Seele, wie sich die Seele fühlt, wie diese empfindet.
Körperliche Krankheiten sind auch immer seelische Krankheiten.
Wer sich selbst nicht liebt, liebt wörtlich seine Seele nicht, seine gesamte Existenz.

Körper, Geist, wie auch Seele sind Aspekte dessen, was man ist und während man Unterschiede durch Definitionen schafft, erfährt man natürlich einen realen Unterschied all dessen, wie eine Trennung oder Unterteilung all dieser Dinge.
Doch ist dieser reale Unterschied gar nicht so real und solide, wie die Definition selbst.

Definitionen erzeugen die Realität, sie legen fest, wie wir diesse Realitäten erfahren, was wir als Wahr empfinden, als unwahr, als gut, als schlecht, als positiv, als negativ, was auch immer, was man aussendet, bekommt man zurück.

So wie unsere Frequenz ist, manifestiert sich in unserem Leben, doch die Definitionen selber sind die physikalische Realität, die physikalische Realität ist die Definition, die wir ihr geben.

Körper, Geist, Bewusstsein, Seele, all diese Dinge scheinen unterschiedlich zu sein, durch die Definition, doch sind dies lediglich unterschiedliche Reflektionen des gleichen Bewusstseins, der selben Existenz.

Natürlich existieren all diese Dinge zur selben Zeit, man ist zur gleichen Zeit all die verschiedenen Dinge, das Bewusstsein drückt sich selbst in all diese verschiedenen Arten und Weisen gleichzeitig aus, einfach weil wir unendliche, multidimensionale Wesen sind.

All die scheinbar verschiedenen Dinge, all die verschiedenen Erfahrungen, als ein Körper, in einer physikalischen Realität, als ein Bewusstsein in einem Körper, als eine Seele als die Essenz des Lebens sind einfach zeitgleiche Manifestationen der Seele selbst, des Bewusstseins, was wir sind.

Sie alle existieren genau jetzt, sie stehen analog zu verschiedenen Frequenzen, weil es verschiedene Programme sind, verschiedene Prozesse, Abläufe, welche jedoch zeitgleich stattfinden, in ein und dem selben Bewusstsein.

Unser Fokus scheint sehr begrenzt zu sein, aufgrund der Tatsache, wie wir unsere physikalische Realität definieren, doch ist es dies auf keinen Fall. Wir sind uns auf allen anderen Ebenen unserem Selbst sehr wohl bewusst, ob im Traum, im Gedanken, oder wo auch immer, dort sind wir ohne Einschränkungen frei.

Doch eine einzige Variable in unserer Definition der physikalischen Realität, war das Vergessen.
Aus diesem Grund wiederholt sich alles, aus diesem Grund befinden wir uns in einem Kreislauf, aus diesem Grund erfahren wir häufig Dejavu's, Dinge, welche wir bereits erlebten, Dinge, denen wir uns bewusst sind, was nun geschehen wird, ohne sie zuvor erlebt zu haben. Der Grund, weshalb wir davon wissen ist, weil wir diese tatsächlich bereits erfahren haben und nun die Möglichkeit haben vollkommen anders zu reagieren, eine andere Erfahrung zu machen.
All das wird auf diese Art und Weise immer weiter fortlaufen, sich immer wiederholen, bis wir den Kreislauf für uns selber beenden können.
Aus diesem Grund haben wir bereits vergessen, das wir uns auf allen Ebenen zur selben Zeit befinden, das wir alles zur selben Zeit sind, alles zur selben Zeit erfahren.
Dadurch haben wir die Möglichkeit erhalten viele verschiedene Leben nacheinander leben zu können, ohne von ihnen zu wissen, um die Möglichkeit des Vergessens vollends ausschöpfen zu können.

Doch nun befinden wir uns bereits am Ende des Zyklus, nun ist der Moment, an dem wir alle aufwachen, um es so zu sagen, uns unserer selbst bewusst werden.
Deshalb erforschen wir nun all die verschiedenen Ideen des Bewusstseins, der Spiritualität, der Intelligenz, weil wir uns daran erinnern, das wir uns auf all diesen verschiedenen Ebenen zur gleichen Zeit befinden, weil wir uns daran erinnern, das wir eine vollständige Repräsentation der unendlichen Schöpfung sind.
Wir erkennen nun, das wir all diese Dinge sind, zur selben Zeit, zu jeden gegebenen Moment, es sind lediglich verschiedene Blickwinkel der selben Sache, sehr viele verschiedene Augen im gleichen Körper.
Dies gibt uns nun die Möglichkeit es in all den Arten und Weisen auszudrücken, die es gibt, so werden wir mehr und mehr anfangen zu realisieren, das wir all diese Aspekte selber sind und uns mit diesen verbinden, all die anderen Identitäten, was wir sind, all die verschieden Realitäten, wie auch Dimensionen, all das sind Aspekte dessen, was wir sind.

All das, was ist, die unendliche Schöpfung selbst, der unendliche Schöpfer, Gott, wie auch immer man es gerne nennen möchte, all das sind wir zusammen. Und wir alle zusammen als die unendliche Schöpfung realisieren uns selbst, manifestieren uns selbst zeitgleich all die verschiedenen Arten und Weisen, welche für uns möglich sind, für alles, was wir als Realität erkennen.

Wir sind bereits alles, was ist und überall, es ist lediglich die Frage, worauf wir uns fokussieren oder auf welcher Frequenz wir uns befinden, oder aus welchem Blickwinkel wir uns/es betrachten.

Es ist keinesfalls die Frage von einem langen und schwierigem Prozess etwas zu werden, was man nicht ist.
Es geht einfach nur darum ein anderes Programm auszuwählen, was man bereits ist.

Wir alle sind Licht, ein Licht, welches jede Ecke durchleuchtet, die wir geschaffen haben.
Nichts wird sich diesem Licht entziehen können, nichts bleibt versteckt, wenn wir uns dazu entscheiden, bereit dazu sind und den Dingen erlauben an die Oberfläche zu kommen.

Und wenn wir dazu bereit sind das zu tun, garantiere ich, das es absolut nichts gibt, was wir über uns selbst entdecken können, was nicht in einer positiven, liebevollen Art und Weise in unserem Leben integriert werden kann, außer wir entscheiden uns dazu etwas anderes zu glauben.

Wenn ich nun jedem von der Idee des Vertrauens erzähle, sage ich nichts über etwas, was man noch nie zuvor getan hat, ich werde ganz sicher niemanden sagen etwas zu tun, was man zuvor noch nie getan hat oder nicht weiß, wie man es tut.
Wir alle vertrauen immer zu einhundert Prozent, ohne Ausnahme in, oder an irgendetwas. Die Frage ist lediglich, worin man sein Vertrauen steckt. In eine positive Realität, oder in eine negative.
So erinnern wir uns daran, das wir immer auf irgendetwas vertraut haben, was wir als Wahr emfpunden haben, ob nun in etwas negativem, oder positivem.
Erinnern wir uns, das wir beim Thema Vertrauen keinesfalls eine alte, eingestaubte Maschiene hervorkramen, welche noch nie zuvor verwendet wurde, alles auseinander nehmen und reinigen, bis sie wieder glänzt und einsatzbereit ist.

Es funktioniert makelos und wird es auch immer. Es ist vollkommen gleichgültig, ob man die Maschiene mit positiven oder negativen Glauben füttert, es wird einfach nur das wieder geben, was man hinein gegeben hat, automatisch.
Es hat keinen eigenen Verstand, so das es das nimmt, was man hinein getan hat und es zu etwas völlig anderem macht, was man nicht hinein gegeben hat. Es gibt keinerlei Geheimnisse über diese Maschiene, über diesen Mechanismus, nichts mysteriöses.
Der Mechanismus ist einfach, die Idee, was man ist, zu jeden gegebenen Moment, die Idee, wozu wir bereit sind zu jeden gegebenen Moment, die Idee der Überzeugung mit Integrität zu jeden gegebenen Moment. Das ist alles, was es ist.

So hilft dieses Buch die Realität neu zu definieren, welche man zuvor gelebt hat all die Zeit, es erlaubt jeden sich daran zu erinnern, das man es zu jeden Moment neu definieren kann, zu was auch immer man bevorzugt und das dieser Mechanismus immer tadellos funktioniert, immer tadellos funktioniert hat und immer tadellos funktionieren wird.
Es gibt hierbei keine Ausnahmen, denn jeder hat die Fähigkeit diesen Mechanismus zu verwenden, wir alle tun es und wir alle werden es immer tun. Niemand wird ausgegrenzt vom Wissen, wie man diesen Mechanismus verwendet. Wäre dem so, würde man nicht existieren.
Die Existenz bezieht sich selbst ein, weil man diesen Mechanismus makellos anwendet.

Alles, was existiert, passt auch irgendwo hinein. Es gibt keine Sache, welche nirgendwo hinein passt in der Schöpfung. Man kann es sich selber so definieren, wenn man es möchte, man kann glauben, das man weniger Verdient als andere, wenn man es sich wünscht.
Aber durch die Definition, wenn man existiert, passt man. Es gibt kein Zufall, kein Unfall, jeder Mensch auf der Erde ist hier, weil sich jeder einzelne Mensch dazu entschieden hat. Wäre es anders so, würde man nicht existieren.


So beginnen wir damit uns selbst zu respektieren, zu schätzen, beginnen wir damit zu erkennen, das wir alles verdienen, weil wir existieren, das wir bedingungslose Liebe sind, daraus geschaffen wurden, um einfach zu wissen, ohne jeden Zweifel, das was auch immer wir für eine Situation erschaffen, für die wir uns entscheiden, wir haben das, was es braucht, um das zu erschaffen, was wir bevorzugen, unabhängig davon, wie wir es bekommen. Wir haben, was es braucht, anderenfalls würden wir nicht existieren.