68. Bewusstes Sein

Zuletzt habe ich über die Grundlagen der Existenz geschrieben, der Persönlichkeit und das sich die Struktur desse aus 3 Punkten zusammen setzt.

Glauben, Emotionen und Handeln.

Der Sinn des Themas war sich vor allem mit der Funktion, Flexibilität und Dehnbarkeit der eigenen Persönlichkeit vertraut zu machen, so das wir erkennen können, wie unser Bewusstsein durch unsere Persönlichkeit projeziert wird, um die Reflexion zu erzeugen, die wir physikalische Realität nennen.

So haben wir nun auch seit Anfang des Buches ein Verständnis dafür aufbauen können, wie wichtig es ist, sich mit den eigenen Glaubensmustern zu verbinden, um die Definitionen herauszufinden, welche die Reflektion der Realität erzeugen, die wir erfahren.

Doch nun widmen wir uns einem weiteren Aspekt des vorherigen Themas, auf das wir bisher noch nicht eingegangen sind, dem Bewusstsein, oder dem bewusstem Sein.

Es gibt Dinge in unserem Leben, welche wir einfach wissen, es ist unnötig erst darüber nachzudenken, oder einen Glauben darüber zu bilden, denn es ist und geschieht einfach automatisch, so grundlegend, das man es einfach weiß, wir nehmen es als garantiert, es ist ein Teil von dessen, was wir sind, ein Teil unseres Bewusstseins, ein Teil von unserem Zentrum, unserem Kern, dem Herzen.

Wir alle, wenn wir uns betrachten, auf die eine oder andere Art und weise sind uns sehr wohl bewusst, das wir existieren, auf die eine, oder andere Art.
Wäre es anders, so wüssten wir, das wir nicht existieren würden und keine Erfahrung hätten, welche man physikalische Realität nennt.

Nun möchte ich ein wenig mehr darüber schreiben, wie man das Bewusstsein nutzt.

Es gibt ein Sprichwort, welches folgendes besagt.
Am Anfang ist dort ein Berg, dann ist dort kein Berg, und dann wieder doch.
Man kann im Grunde sagen, das man als erstes die Dinge sieht und erfährt, wie sie sind, und dann beginnt man zu realisieren, das die Dinge nicht das sind, was sie scheinbar darstellen.

Man nimmt es auseinander, analysiert es, detailliert es und schon bald betrachtet man all die verschiedenen Aspekte, Teile, Facetten des ganzen und erkennt, das es nicht länger ein Berg ist.
Es wird zu einer Sammlung von Ideen, von Teilen von Dingen, nicht länger das ganzheitliche Konzept eines Berges.

Doch sobald man dies getan hat und all die detaillierten Untersuchungen abgeschlossen hat, all die Definitionen, welche Verantwortlich für die Wahrnehmung des ganzen Berges sind, kann man all diese Definitionen loslassen und zurück zum Anfang kommen, den Kreislauf beenden, jedoch mit einem Unterschied. Mit der Wertschätzung als ein Berg, man erkennt die Idee einfach als das, was es ist.
Doch nun ist man sich des Berges vollends bewusst, das es eine Reflektion ist, welche durch uns geschieht, wie ein Spiegel, ohne dessen Wertschätzung zu vermindern und man lernt dabei die Ideen von den Details und die vollständige Idee auszubalancieren, um das ganze Bild detailliert erkennen zu können.
Man lernt dabei die Dinge als ganzes zu betrachten und sie als ganzes zu erfahren, während man zum selben Moment jedes einzelne Detail schätzt, was durch die Persönlichkeit, wie auch Persönlichkeitsstruktur geschaffen wird.

Das Bewusstsein ist nun die Fähigkeit durch's Leben zu gehen, das eigene Leben in einem Zustand zu erfahren, wo wir nicht länger darüber nachdenken brauchen, was wir tun möchten oder wohin wir möchten.
Wir brauchen diese Dinge nicht länger zu analysieren, um zu erkennen, wie oder warum wir diese zu uns gezogen haben.

Wir können ankommen, wir können diesen Zustand des Seins erzeugen, diesen Zustand des bewussten Seins, welches wir als eine Sensation erfahren, eine Sensation der Akzeptanz, eine Sensation der Dankbarkeit, eine Sensation des Loslassen, die Sensation zu wissen, ohne jeden Zweifel, so das wir noch nicht einmal darüber nachdenken brauchen, das wir unterstützt werden, das wir danach gesucht haben bedingungslos geliebt zu werden und das wer und was wir sind geschaffen wurde automatisch alles verdienen, ohne es sich erst zu erarbeiten.
Wenn wir existieren, verdienen wir es, wir haben es uns durch unsere Existenz bereits verdient.

Es ist auch sich selbst zu erlauben das ganze Gewicht, was wir auf unseren Schultern tragen einfach loszulassen.
Wir brauchen uns keinesfalls selber zu hinterfragen, ständig jeden Schritt zu beobachten, ständig mit jedem kleinem Detail in Verbindung stehen, uns darüber wundern das wir uns durch unseren Glauben oder unseren Definitionen plötzlich verirren, uns vielleicht darüber wundern, wenn wir abrutschen und in etwas anderes hineingleiten, versuchen uns selbst einzuholen, versuchen uns selbst zu beobachten, was natürlich sehr ermüdend ist.

Die Idee alle Informationen über die Struktur der eigenen Persönlichkeit zu haben, die Idee in Verbindung mit den eigenen Definitionen und Glaubensstrukturen zu kommen, schafft die Basis vom Verständnis dafür, was unsere Persönlichkeit tatsächlich ist.

Doch die Art und Weise, wie unsere Realität ist, die Art und Weise, wie sie sich manifestiert ist, wenn wir einen Glauben haben, ihm eine bestimmte Definition geben und so sehr wissen, das es wahr ist, das wir es keinesfalls mehr hinterfragen und es annehmen, wie es ist, vollständig offen und bereitwillig, wir haben uns dieser Wahrheit vollständig hingegeben, der Wahrheit, was auch immer diese zu diesem Moment auch sein wird, wir haben diese akzeptiert, so das sie zu unserer Natur wird.
Wir hören damit auf anzunehmen, das irgendetwas anderes möglich wäre. Wir geben uns selbst keine andere Wahl, wir erwägen nicht einmal, das es überhaupt eine andere Wahl gibt.
Dieser Zustand des Bewusstseins ist, wenn wir einfach voranschreiten, wenn wir über die Idee des Glaubens hinauswachsen, wo wir von unserem wahren natürlichem Selbst kommen und das Geschenk des Lebens vollständig akzeptieren.
Und wir wissen, das es keine Existenz gäbe, die wir erfahren könnten, wenn es nicht für die Erfahrung wäre zu wissen, das es sich selbst als die absolute Wahrheit, bedingungslos liebende Wahrheit reflektieren könnte, was wir alle sind.
Und das wir uns entspannen können in diesem Verständnis, wir können uns entspannen in dieser Vermutung, wir können uns entspannen innerhalb dieser Erlaubnis und unser Leben eine Reflektion dieser Energie zu sein, der Zustand dieses dynamischen, kreativen Akts des einfachen Sein, einfach sein wer man ist, wer wir selbst wissen zu sein, ohne daran zu arbeiten, ohne dafür zu kämpfen.

Das bedeutet keinsfalls, das wir Frei von Herausforderungen sein werden, aber wenn wir uns erlauben einfach zu sein, wer wir wissen wer wir sind und aufhören uns zu sorgen, aufhören uns zu hinterfragen oder jeden Moment in unserem Leben anzweifeln, aufhören uns selber dabei zu ertappen dieses zu tun, oder jenes nicht zu tun, aufhören uns selbst so sehr zu verurteilen, oder uns generell aufhören zu verurteilen.
Wenn wir letzendlich uns tatsächlich lösen und uns akzeptieren, wie wir sind, wer wir sind, was wir sind, dann werden wir wissen, was wir wissen dürfen, was in diesem Moment tatsächlich wichtig ist, wann wir es brauchen, zu jeden gegebenen Moment.
Und wir werden wissen, das unser Leben dies mit Gewissheit reflektiert.
Und wir werden die Unterstützung sehen, wir werden die Bedingungslose Liebe sehen, welche in dieser Realität ausgedrückt wird, die wir physisch nennen, Tag zu Tag, Moment zu Moment, so lange wie wir uns dazu entscheiden uns auf diese Art und Weise zu erfahren.

Bewusstes Sein ist ein höhergestelltes loslassen, eine höhergestellte Akzeptanz vom Vollständigen Selbst, eine höhergestellte Bestätigung und Wertschätzung der eigenen Existenz.

Von dort kommt das Bewusstsein und vom Bewusstsein kommen all unsere Handlungen, all unsere Gewissheit und absolute Überzeugung, das unsere Realität beständig gefüllt ist mit Faszination, Kreativität, Liebe, Freude und Schöpfung.
Es ist tatsächlich so einfach, wenn wir es erlauben so einfach zu sein.

Dies ist keine Philosophie, dies ist eine Beschreibung des Bewusstseins der Existenz.

So bekommen wir mehr und mehr ein Verständnis dafür, was es ist, einfach zu wissen, wer man ist und wie man so handelt. So wird uns vieles klarer werden und für jetzt können wir es für absolut bewilligt sehen, das wir mehr wissen, als wir glauben zu wissen.

Das Paradox darin ist, je eher es für uns in Ordnung ist zu wissen und zu erkennen, das wir überhaupt nichts wissen, desto eher werden wir alles wissen, was wir brauchen.
Das ist das Paradox und die Macht darin.
Lass es in Ordnung sein nichts zu wissen und man wird sehr schnell herausfinden, das man alles weiß, was man braucht zu jeden gegebenen Moment.