50. Ein kleines psychologisches Spiel

Setzt euch zusammen. Mit euren Freunden, Familien. Entspannt euch. Nehmt euch einen Zettel und einen Stift zusammen und stellt euch alle gemeinsam 2 Fragen.

Die erste Frage, was schätzt ihr an den anderen.
Die zweite Frage, was gefällt euch nicht an den anderen.

Wenn ihr dies getan habt, dann sagt es dem anderen, setzt euch gegenüber, schaut euch in die Augen und sagt dem Gegenüber, was ihr schätzt, und was euch nicht gefällt.

Wenn ihr dies tut, könnt ihr sehr viel über euch selber erfahren. So ist es wichtig in diesem Moment zur inneren Ruhe zu kommen, um auch achtsam zuzuhören und
nicht zu verurteilen.

Viele Menschen finden dies als einen wichtigen Aspekt den gegenüber anzunehmen,
doch wieviele erkennen tatsächlich den wahren Kern dahinter?
Ich möchten dies erklären.
Dinge, die man am anderen schätzt, sind Dinge, welche man ebenso kann,
Eigenschaften über die man ebenso verfügt.
Würde man nicht über diese Eigenschaften verfügen, so würde man diese nicht
erkennen.
Genauso verhält es sich mit den Dingen, die man nicht gut findet. Da man ebenso die selben Eigenschaften besitzt und diese als etwas negatives definiert hat für sich.

Deshalb dient der gegenüber als eine Art von Spiegel, erkennt man den Gegenüber,
erkennt man sich selbst. So sind Fehler, die man an anderen findet, die man
verurteilt die Dinge, welche man selber hat und als Fehler definiert. So hat man die Möglichkeit sich selbst kennenzulernen, wenn man den Gegenüber kennenlernt, so kann man viel streiten und sich durch Liebe hassen, weil dieser Mensch genau das repräsentiert, was man in sich selbst als schlecht definiert hat und auch ablehnt.
So gibt es Menschen, welche sich sehr gut verstehen, weil sie das repräsentieren, was sie in sich selbst als gut erkennen.