46. Für mein Recht, im Namen der Gerechtigkeit

Viele Menschen gehen den Weg, sich für ihre Rechte einzusetzen, indem sie dafür
vor Gericht gehen.
Bitte werdet euch dieses bewusst. Unsere Rechte, kann uns niemand geben oder
nehmen, außer wir uns selber. Jeder einzelne für sich..
Aus diesem Grund sind die eigenen Rechte keine Sache, über die man verhandeln oder diskutieren braucht.
Jedes Wesen hat das Recht zur freien Entfaltung seiner Persönlichkeit, seit der Geburt. Wäre dies anders, würde man nicht existieren.

Wer vor Gericht geht, sagt im Grunde nichts anderes als das:"Ich habe dieses Recht nicht und ich hoffe, das ihr mir dieses Recht geben werdet."

Zu 90% wird man hier jedoch enttäuscht werden, da niemand einem etwas geben kann, was man nicht besitzt. So kann man nur das haben, was man besitzt, in dem Sinne, das nicht besitzen dieses Rechtes.

Wenn jemand eure Rechte anzweifelt, auch das ist nichts, wofür man sich rechtfertigen braucht. Würde man sich rechtfertigen, zweifelt man es selbst an. Man hat kein Vertrauen darin dieses Recht zu besitzen, weshalb man nach Bestätigung sucht, indem andere es für einem selber anerkennen.
Solches Verhalten finden wir aktuell überall. Jeder fragt nach einem Job, was man gelernt hat. So ist den Menschen ein Blatt Papier wichtiger, als das, was man tatsächlich kann, da man auch hier zweifelt, ob man dies wirklich kann.
Eine Eheschließung geht über das Standesamt oder die Kirche. Auch hier vertraut man so wenig, das man verheiratet ist, das man dafür eine Bestätigung benötigt.
Wer irgendwelche Bestätigungen benötigt oder nach Beweisen sucht, dem fehlt es an Vertrauen.
Wenn jemand anderes es anzweifelt und nach Gegenbeweisen oder Beweisen fragt/fordert, dann ist das in diesem Sinne nicht das eigene Problem, sondern das des anderen. Niemand wird jenen der zweifelt etwas anderes beweisen können, wenn dieser jemand zweifeln möchte. So ist es an diesem Menschen selber nach Beweisen für sich selber zu suchen.
Diese eine Person verurteilt oder urteilt über einen Menschen von dem diese Person glaubt das es besser wäre ihr alle Rechte zu entziehen.

Sie Urteilt aus fehlendem Verständnis, nach eigenem Empfinden und eigenen
Bewertungen. Aus Angst, welche aus dem fehlen von Erkenntnis und Verständnis
resultiert, weshalb diese Person die andere verurteilt.
Darum darf sich diese Person lieber die Frage stellen, warum sie jemanden
verurteilt, während die Person, welche man verurteilt einen so akzeptiert, wie man
ist. Dann ist das nicht das Problem des Menschen, der verurteilt wird, sondern
eines der Person, welche verurteilt.

Somit kann man dieser Person helfen zu erkennen, dass das Problem nicht andere
sind, sondern immer man selber. Das man in dem Moment dieser Person die Möglichkeit bietet mit sich selber in Kontakt zu kommen, zu erkennen, das man den anderen aus Angst und fehlendem Verständnis verurteilt und sich dann fragen kann, wieso man so reagiert.

Es gibt bei den Menschen dafür ein Sprichwort. Wir bekämpfen, was wir
fürchten und wie fürchten, was wir nicht kennen.

Daher ist es wichtig mit dem, was man nicht kennt in Kontakt zu kommen, um die
eigene Furcht in Freude umwandeln zu können.
Was wir kennen, fürchten wir nicht mehr.
So kann man ein Verständnis schaffen, von dem alle voneinander lernen können. Dazu darf es aber auch keinen Zwischenraum zwischen den Dingen geben.
Erst dann können wir in Kontakt treten und auch ein Verständnis und somit eine
Erkenntnis aufbauen. So können wir erkennen das der gegenüber, egal was er
trägt auch nur ein Mensch ist und nur so handelt aus Unsicherheit, weil auch dieser
Mensch die Konsequenzen fürchtet, welche einst man selbst gefürchtet hat.