45. Die Lehrer der Erwachsenen.

Kinder nehmen ihre Welt häufig anders wahr, als Erwachsene. So sind Kinder
unvoreingenommene Geschöpfe und verurteilen nicht.

Kinder lernen und erfahren aus Neugier. So tun Kinder nie etwas aus einer guten oder
schlechten Absicht. Sie tun die Dinge, die sie tun aus Neugier, weil sie diese nicht
kennen und sie kennenlernen möchten, ein Verständnis dafür schaffen möchten, warum das so ist. Eine eigene Erkenntnis aufbauen.

Aber wie häufig sagen Eltern, Lehrer, das ist schlecht, das ist böse, das ist gut, das ist richtig. Wie oft ermahnen sie ihre Kinder damit Dinge nicht mehr tun zu dürfen, weil sie diese als etwas schlechtes betrachten?

Kinder unterscheiden nicht in gut und böse, erst wenn man sie darauf konditioniert. Man nimmt ihnen somit die Möglichkeit eine eigene Erkenntnis und
somit Verständnis zu schaffen. Wenn ein Kind Salz über eine Schnecke streut, bewerten viele dies als Tierquälerei. Das Kind hat keine Erkenntnis darüber, dass das Tier dadurch leidet und gibt dem Kind diese Erkenntnis, wenn es diese Erfahrung machen darf.

So ist es wichtiger mit den eigenen Kindern in Kontakt zu kommen, sie nicht
ermahnen, weil man es für falsch hält, sondern mit Ihnen reden, warum sie dies
tun, warum sie dies getan haben und vor allem sie fragen, was sie dabei erfahren
haben. Wie sie dabei fühlen. Und ihnen dann auf liebevolle, mitfühlende Art und
Weise erklären, dass das Tier dadurch leidet auch leidet. Man kann ebenso ein
Verständnis für Kinder aufbauen, wie man selber lebt. Was man tut, wie man
reagiert. Lehrer finden sich nicht in der Schule, in erster Linie im eigenem Elternhaus.

So obliegt es generell den Eltern ihre. Kindern das wichtigste mit auf ihrem Weg zu geben und nicht an Schulen.Erwachsene Menschen könnten sehr viel von ihren Kindern lernen, wenn sie achtsam zuhören. Wenn sie sie ernst nehmen. Und
wenn sie sie als vollwertige Lebewesen ansehen und nicht Be oder verurteilen, das
man solche Dinge noch gar nicht wissen könnte.