44. Situationsbeispiele

Ich möchten nun ein paar Beispiele näher bringen, welche ein besseres Verständnis geben können mit bestimmten Situationen umzugehen, wie man die Angst
vor der Konfrontation überwindet und ebenso Gründe, weshalb es zu Konfrontationen kommen kann.

Viele Menschen erkennen für sich, das die Gesetze in ihrem Land sich nicht auf eine
positive Art und Weise in ihr Leben integrieren lassen.
Aber warum ist das so? Warum merken viele Menschen nun, das es sehr wichtig wäre, das sich die Gesetze verändern?
Ein Grund ist, das diese Gesetze erlassen wurden, von wem auch immer.
So wurde gesagt, das ist was man tun darf und das ist, was man nicht tun darf.
Bei Nichtbeachtung, werden jene Menschen bestraft.
Man nutzt also die Angst aus, um den Menschen gefügig zu machen, wie eh und je.

Nun fürchtet man die Konsequenzen, weshalb man sich fügt, aber es fehlt das
Verständnis, somit die Erkenntnis, warum es denn richtig oder warum dieses falsch
wäre, warum ich dieses nicht tun darf.
Das Verständnis fehlt, weil den Menschen die Möglichkeit genommen wird ein eigenes Verständnis dafür aufzubauen. Sie folgen und dienen, aber Angst schafft nur
Unsicherheit aufgrund von fehlendem Verständnis, weshalb Menschen anfangen
sich dagegen zu wehren, so wie sich viele momentan gegen die Zwangsabgaben für
öffentlichen Medien wehren.

Man fängt an zu hinterfragen, wie es mit den eigenen Gesetzen konform geht, das man gesagt bekommt, das man frei wäre und tun kann, was man möchte, aber auf der anderen Seite gesagt bekommt, was man tun darf und was man zu unterlassen hat und.

So viele Widersprüche, welche sich alle gegenseitig im Weg stehen, was für Verunsicherung sorgt.
Wichtig ist zu wissen, Gesetze, welche man schafft können etwas Gutes sein, so
ist der Gedanke, das sie dem Menschen dienen und ihn nicht dienlich machen.
So kann man sagen, diese Gesetze sind nicht die meinen. Jemand anderes hat sie
gemacht, was ich akzeptiere. Wer sich daran halten möchte, darf dies gerne tun,
aber sie sind nicht, was ich bevorzuge und so brauch ich mich nicht daran halten, da es ja auch nicht meine Gesetze sind.
Dies ist eine Möglichkeit, was man tun kann. Das entscheidet jeder einzelne für sich selbst.
Aber bleibt die Frage offen, was man dann tun kann, um ein gemeinsames miteinander zu gewährleisten.

Ein einziges Gebot, wir nennen es bewusst nicht Gesetz, sondern Gebot, weil ein
Gesetz in seiner Urform Unveränderbar ist und überall Gültigkeit besitzt, ohne
Ausnahme, so sind die menschlich geschaffenen Gesetze nur Gebote, keine
Gesetze, da sie variabel sind und nicht überall die gleiche Gültigkeit besitzen
und diese ebenso eingeschränkt werden können, was bei richtigen Gesetzen nicht
der Fall ist, daher der Begriff Gebot.
Wie dem auch sei, ein einziges Gebot würde ausreichen.
Zum Beispiel, tu was du möchtest, ohne jemand anderem etwas aufzuzwingen.
Dieses Gebot führt die Menschen zurück in die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit, da es keine Schuldzuweisungen mehr beinhaltet und auch
ebenso keine Verurteilungen.

Verurteilungen sind der Auslöser für Gewalt und Krieg.

So kann jeder seine Meinung haben und diese auch leben, kommt aber nicht in die
Bedrängnis seine eigene Meinung um jeden Preis zu verteidigen , da jede Meinung
akzeptiert wird.

Wenn Einwände kommen wie, wenn du hier leben möchtest, musst du dich anpassen,
dann ist dies wieder etwas, was man jemanden aufzwingen möchte, jemanden
verändern möchte, damit es für einem selber am bequemsten ist.
Man manipuliert die äußere Welt. So etwas würde mit dem Gebot nicht mehr stattfinden.

Kommen wir zurück zu den Zwangsabgaben.
Man hat die Möglichkeit sich zu weigern diese zu zahlen. Dann fürchten viele eine
Konsequenz, das jemand kommt und das Geld einfordert. Jemand der sich als Amtsperson vorstellt. Nun hat man die direkte Möglichkeit mit seiner Angst in Berührung zu kommen. So kann man der Angst mit Aggressivität begegnen, was aber ebenso von dieser Angst zurück reflektiert wird.
Wichtig ist vor allem zu verstehen, es gibt keine Amtsperson. Der Mensch, welcher sich als etwas ausgibt, ist niemals das, für was er oder sie sich ausgibt, sondern immer nur ein Mensch.
Lassen wir den Anzug oder Ausweis weg, wirkt dieser Mensch nun weniger bedrohlich als zuvor und ist jemand, mit dem man völlig normal über alles reden kann. Wenn man freundlich, ruhig und mitfühlend redet, ist der Gegenüber bereit zuzuhören und zu verstehen.

Was man aussendet, kommt auch zurück. Man kann aber auch achtsam mit dieser Angst umgehen, mit Verständnis.Mit dem Wissen, das diese Person vor euch
nicht mehr Macht als man selber hat. Das man mit ihr in liebevoller Art und Weise
spricht, ihnen sagt, zum Beispiel, du bist kein Polizist. Oder du bist kein
Gerichtsvollzieher. Du glaubst nur das du das bist, aber du bist ein Mensch, nichts
anderes.
Gerichtsvollzieher, Polizist. Dies sind Titel. Symbole, hinter denen sich diese
Menschen verstecken im Glauben Sie hätten mehr Macht, im Glauben, sie hätten
mehr Befugnisse. Aber diese Menschen sind nur Menschen und ihre Kleidung sagt NICHTS über sie aus, wie auch ihr Titel nicht.

Sie handeln als Mensch, nicht als Polizist oder Gerichtsvollzieher, sie handeln
eigenverantwortlich, nicht als Symbol. So kann man ihnen auf liebevolle, aber auch
verständliche Art und Weise mitteilen, das sie nicht aufhören Menschen zu sein, nur
weil sie eine bestimmte Kleidung tragen, das ebenso ihr Wert nicht anhand von
Titeln, Symbolen oder Ideale abhängig ist, das sie so die Möglichkeiten haben ihre
Handlungen zu rechtfertigen, ohne sich selbst zu fragen, ist das moralisch richtig?
Oder nicht? Nein, sie tun dann nur das, was ihnen gesagt wurde, was sie tun müssen, ohne das Verständnis zu haben, warum sie dies tun oder ob es tatsächlich richtig ist und warum es richtig wäre.
So kann man erkennen und ebenso vermitteln, das solche Menschen nicht besser oder
schlechter sind als man selber, das auch diese Menschen ihre Unsicherheiten haben,
mit denen sie zu kämpfen haben, das am Ende hinter allen Dingen nur ein Mensch
sitzt, welcher vielleicht verunsichert ist und diese durch eine aggressive Art und
Weise zu verstecken versucht.

Wenn man dies versteht und erkennt, so kann man auf den Menschen besser zugehen,
mit ihm reden, das eigene Verständnis übermitteln, vermitteln und so gemeinsam
eine gütige Einigung finden.