36. Das Belohnungsprinzip

Lob und Anerkennung ist kein lohnendes Ziel denn sie sind Nahrung für das Ego.
Dieser falsche stolz lässt den Menschen glauben sie wären nutzlos, wenn sie
niemanden helfen könnten oder was tun oder sagen könnten, was anderen helfen könnte.
Dies wäre niemals ehrlich, es käme lediglich vom Verstand und wird nur das
Ego mit Nahrung versorgen. Niemanden etwas aufzwingen, weder Recht noch Unrecht, richtig oder falsch denn dies sind Definitionen, welche für jeden einzelnen
individuell sind.

Eine Situation kann heute als richtig beschrieben werden, im nächsten Moment als falsch da eine andere Situation zeigt das dies falsch war und diese nun richtig ist. Am Ende jedoch ist keines falsch sondern beides richtig, das was nun für falsch verstanden wurde war zu dem Zeitpunkt richtig da man die Erfahrung machen durfte.

Lassen wir die Dinge einfach los, niemand ist nutzlos, das stünde im Widerspruch zur
Existenz. Wäre dem so, wäre man niemals existent.

Niemand steht über oder unter dem anderen, jeder ist gleichwertig und es ist irrelevant wie viel oder wenig jemand erkennt oder versteht da diese Personen in dem für ihn oder ihr richtigen und wichtigen Erfahrungsweg sind. Man kann Ihnen andere Wege zeigen, jedoch würde es nur dem eigenem Zweck dienen den eigenen Weg zu ihrem zu machen, wenn ein anderer Weg für diese Menschen in diesem Moment für sie vorgesehen waren.

Niemand ist besser oder schlechter als der oder die andere. Das wäre als würde man
Früchte von einem einzigen Baum als schlecht oder gut bezeichnen, ohne dabei
zu verstehen, das jede einzelne Frucht auf diesem Baum gleich gut ist zu dem Moment, wenn es für die Frucht der richtige Moment ist.

Machen wir uns keinesfalls kleiner als wir sind, stellen wir uns weder über andere,
noch unter andere, lassen wir die Dinge los, welche nur dem eigenen Ego dienen.