35. Die fünf Gesetze der Schöpfung

Ich nenne dies Gesetze, da sie unveränderbar sind und überall gelten.
Veränderbare Gesetze wären lediglich Gebote bzw. Empfehlungen, da sie in ihrer
Form her unbeständig sind.

Das erste Gesetz heißt: Du existierst.
Das bedeutet, das du immer existieren wirst, wenn du existierst, hast du keine
Chance nichtexistent zu werden. Die Existenz weiß nicht, wie sie aufhört zu
existieren.Die Existenz dient nur einem Zweck. Zu existieren.Darum ist es das Geburtsrecht jeden einzelnen zu existieren und man selber zu sein, so gut man eben kann. Dies schließt natürlich auch das ein zu tun, sagen und denken, was immer man möchte, was auch immer einem Freude bereitet.

Das zweite Gesetz lautet: Alles ist hier und jetzt.
Dies bedeutet, es gibt kein später, keine Zukunft oder Vergangenheit, alles existiert bereits, somit ist Zeit und Raum eine Illusion, das was man als zeitlichen Ablauf wahrnimmt sind die Wechsel von parallel Realität zu parallel Realität.
Da der Wechsel von diesen Welten sich kaum voneinander unterscheiden, nimmt man es wahr als ein bestimmter Raum und eine bestimmte Zeit, die vergeht.
Um sich dessen richtig bewusst zu werden, kann man lediglich einen größeren Wechsel Unternehmen. Vergleichbar mit einem Radio. Man hört immer nur einen Sender, den man eingestellt hat. Wechselt man diesen, hört der andere Sender keinesfalls auf zu senden, er existiert weiterhin, wie auch alle anderen Sender.
Die frage ist nur, auf welche Frequenz stellt man sich selber ein und weiß man von den möglichen Frequenzen, die man zur Verfügung hat?

Das dritte Gesetz: Alles ist eins. Das, was als vieles erscheint ist eins.
Man kann es etwas verdeutlichen.
Stell dir ein subatomares Teilchen vor und außer dieses Teilchen existiert nichts
weiter. Weder ein Raum, noch irgendetwas anderes.
Somit gelten auch für dieses Teilchen weder Bestimmungen, noch Beschränkungen.
Da es auch keine Zeit gibt, gibt es hierbei keine Begrenzung, in welchem Raum
oder Zeit es sich bewegen kann. Es bewegt sich mit unendlicher Geschwindigkeit, wo
es für uns so aussehen würde, als wäre es überall gleichzeitig, oder als wären es
unendlich viele. Es kann dadurch überall sein und es ist alles, es kann jederzeit an jedem Ort die Frequenz und Schwingung verändern, so das sich Formen und Farben bilden, welche dieses Universum, unseren Raum bilden.
Ein anderes Beispiel ist der Traum. Im Traum befindet man sich häufig in einer
ähnlichen Realität, wie der, die wir gerade erfahren. All die Orte, die wir bereisen, all die Menschen und Wesen, denen wir im Traum begegnen, oder sogar sind, sind all die Aspekte von uns, welche sich in uns befinden, in unserem unterbewusstsein, all das, was im unbewussten stattfindet, alles was in uns vorhanden ist, von dem wir jedoch noch kein Wissen verfügen, das dies Teile unser Unterbewusstseins sind. All die Welten entspringen lediglich einem Wesen, einem Bewusstsein, dem Bewusstsein des
Träumenden. Genauso verhält es sich in dieser Realität. All die Menschen, denen
wir begegnen, all die Orte, die wir bereisen befinden sich in uns, in unserem
Bewusstsein. Ich nenne das Leben gerne die Reise in die Tiefen meines Seins, welche ich erforsche.

Das vierte Gesetz: Was man aussendet, kommt immer zurück.
Das bedeutet, die physikalische Realität ist eine Reflexion des inneren selbst, sie
manifestiert sich durch das, was man glaubt, was man denkt und was man fühlt.
Wird einem durch Medien eingetrichtert, es wäre Krieg und man sich durch diese Angst oder vielleicht auch Zorn leiten lässt, so manifestiert sich genau dies in der
eigenen Realität. Kurz gesagt, so wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es
wieder heraus.

Das fünfte Gesetz: Alles verändert sich, alles ist veränderbar, außer die ersten 4 Gesetze.
Das bedeutet, jeder kann Veränderung bewirken, aber auf keinen Fall indem man
versucht die Reflexion zu verändern, sondern indem man anfängt in seinem
eigenem Herzen die Dinge zu verändern, indem man mehr Verständnis, Mitgefühl und Liebe in sein Leben lässt. Man wird nie etwas ändern können, wenn man in den
Spiegel schaut und versucht das Spiegelbild zum Lächeln zu bringen, ohne das man selber dabei Lächeln würde. Erst wenn wir anfangen zu lächeln, hat der Spiegel keine Wahl und kann nur zurück lächeln.