34. Errettung von außen

Heutzutage liest man so ziemlich häufig, das es Menschen gibt, welche auf Erlösung
oder Rettung von außen warten, dabei spielt es im Grunde keine Rolle, wer die
Erlöser sind. So kann dies sogar ein religiöser Hintergrund sein.
Ob nun durch aufgestiegene Meister, Außererdische oder wer auch immer, sie
alle dienen dem Zweck die Menschen in ein friedliches Zeitalter zu führen und all
die Armut, Kriege, Sklaverei, und und und zu beenden.

Doch tatsächlich wird man Erlösung oder Errettung bei niemand anderen finden, nur in sich selbst. Erst, wenn man selber dazu bereit ist friedlich zu sein, wird man den Frieden finden.
Wir alle haben uns dazu entschlossen in diesem System von korruption, Krieg und Gewalt zu leben, wir alle haben uns dazu entschieden, indem wir es zuließen. Auch
wenn hier viele Menschen geteilter Meinung sind und laut verkünden, das sie sich
anders entschieden hätten, wenn sie etwas zu sagen hätten. Aber das wäre lediglich
ein Selbstbetrug, ein Ablegen der Verantwortung auf andere.

Wir alle haben ein System gestartet, indem wir Volksvertreter wählen, welche sich für
unsere Interessen einsetzen, auch wenn sich dieses System mittlerweile lediglich
für die Interessen der Großkonzerne einsetzt und weniger für die jedes einzelnen, so sind wir alle es doch, die mit diesem System kooperieren. So fangen wir an uns gegenseitig zu Maßregeln, wenn jemand oder etwas von der Norm abweicht.

Es gibt sogenannte "Eliten", welche nahezu alles steuern und regeln, häufig mit Geld,
doch warum sind sie dazu in der Lage? Woher haben sie so viel Macht, obwohl es so wenige sind?

Wenn man die Menschen beschäftigt hält, haben sie keine Zeit über solche Dinge
nachzudenken. Das ist ihre Macht, die Macht das andere das tun, was sie möchten,
weil sie behaupten, es wäre das richtige.

Sie haben sich selber, wenn auch im Geheimen als Anführer ernannt, obwohl sie
häufig anderen im öffentlichem die Führung geben, während alle anderen glauben, sie
hätten genau das so gewählt und gewollt.

Wir alle haben die Macht die Dinge zu verändern, wir entscheiden, wie diese
Veränderung ablaufen wird. Es ist unsere Wahl in Kriege zu ziehen, so ist es auch
unsere Wahl einfach damit aufzuhören mit dem System zu kooperieren. Wir können das tun, was wir für uns als richtig erkennen, indem wir fühlen, ob es für uns richtig
ist, handeln wir danach, ohne es anderen aufzuzwingen.

Würde man unsere Überzeugungen anderen aufzwingen wollen, entsteht das Gegenteil von dem, was man erreichen wollte. Wenn man kämpft, ändert es keinesfalls etwas, denn das ist, was man bereits tut, egal ob es für etwas oder
gegen etwas ist.

Ändert man die Dinge auf eine friedvolle Art und Weise, mit Einfühlvermögen und innerem Verständnis, zeigen wir auch anderen einen möglichen Weg, der jedem offen steht und jeder einzelne hat die Freiheit sich zu entscheiden diesen Weg ebenso zu gehen, oder einen anderen, ähnlichen Weg und bietet somit weitere Möglichkeiten, die uns allen nun offen stehen.

Doch jeder darf für sich diesen für sich gewählten Weg alleine gehen, man kann niemanden dazu zwingen, man kann niemanden dazu auffordern den Weg getragen zu werden.

Jeder ist für das, was man sagt selber verantwortlich, wie auch für die entsprechenden Resultate daraus. Jeder entscheidet für sich selber, so hat jeder auch die Möglichkeit sich zu fragen, ob man jemanden benötigt, der für einem alles entscheidet und sagt, was man tun darf und was verboten ist, was gut und richtig ist und was schlecht und falsch wäre, oder ist man selber dazu imstande solche Entscheidungen für sich zu treffen?