32. Emotionschaos

Wut, Zorn oder auch Hass, Neid und Eifersucht, sowie auch Rache sind
potentiell das gleiche.
Man nimmt ein Gefühl und benennt es mit verschiedenen Namen, nur um den Eindruck zu vermitteln, das es etwas verschiedenes wäre oder das eine weniger schlimm als das andere wäre.
All diese Dinge jedoch sind negative Energien, negative Emotionen und diese
richten sich immer gegen sich selbst.
Der Hass oder die Wut auf jemanden oder etwas spiegelt genau das wieder, was man
an und für sich selbst als etwas schlechtes empfindet.

Man erkennt sogesehen etwas perfektes an und in einem anderen und das unperfekte in sich, was man verurteilt und richtet diese Verurteilung auf diesen Menschen.

Wer andere hasst, wird keine Liebe von jenen erwarten können. Eventuell macht er
die anderen noch dafür verantwortlich das sie ihn oder sie hassen, worin sie sich
bestätigt fühlen das die anderen alle nur böse wären.

Diese Energie ist eine, welche sich selbst zerstört, da sie sich von der selben
Energie nähren wird, so zerfrisst sie sich selber und sucht sich andere Energien,
welche sie aufnehmen kann.
Jedoch kann sich diese Energie nur von anderer Energie mit der selben Resonanz
ernähren.

Das heißt, Hass kann niemals durch Liebe genährt werden. Und Liebe kann auch niemals durch Hass entstehen oder gar wachsen.

Viele Menschen sind auf der Suche nach dem Verstanden werden, sie möchten akzeptiert und auch geliebt werden.
Doch wenn man andere nicht akzeptiert, Ihnen den eigenen Willen auferzwingen
möchte, oder sie hasst, weil sie etwas können oder haben, was man selber nicht
hat, ist das nichts anderes als diese Energie, welche sich selbst zerstört. Sie
zerfrisst einen innerlich und man bekommt niemals das, was man will, da sich Liebe
keinesfalls erzwingen lässt.

Es ist etwas, was viele Menschen gerne mit Macht verwechseln, das sie anderen
versuchen ihren Willen aufzuzwingen, um ihre Überlegenheit unter Beweis zu
stellen. Manche Menschen, denen geht es einfach nur um das Gefühl des Triumphes,
um einmal sagen zu können: Jetzt habe ich es dir endlich mal gezeigt oder nun musst
du endlich zugeben, das ich im Recht bin.
Es ist eine zwanghafte Suche nach Anerkennung von anderen.

Aber warum suchen solche Menschen nach Bestätigung bei anderen? Trauen sie sich
selbst so wenig zu? Sie fühlen sich Wert/Nutzlos ohne diese Anerkennung, sie
machen ihr eigenes Glück und auch ihr eigenes Wohl davon abhängig und
verurteilen dann Menschen, von denen sie dieses erwarten, aber niemals bekommen.

Aber ob man etwas kann oder ob man glücklich ist hängt nicht von anderen ab.
Man ist selbst für sein wohl verantwortlich, aber niemals auf die Kosten anderer.
Viele erleben es momentan mit, es wird auf die Kosten anderer gehetzt, um die
Meinungen und Ansichten zu manipulieren.
Wir selbst sind für unser Glück und Wohl zuständig, niemand sonst.