26. Tierische Begleiter

Wir alle werden mehr oder minder von Tieren begleitet, ob sie nur kurzzeitig in
unser Leben treten oder für einen längeren Zeitraum spielt dabei keine Rolle, denn
sie alle sind aus einem bestimmten Grund in unser Leben gekommen.
Sie alle führen und leiten uns in die Richtung der bedingungslosen Liebe. Sie sind
bereitwillige Reflektionen von all den verschiedenen Stadien des Bewusstseins auf
unserem Planeten.
Sie reflektieren, wie wir uns selber sehen. So sind die Tiere auf unserem Planeten zum Beispiel territorial, weil wir Menschen territorial sind. Tiere sind Räuber, Jäger und
Fleischesser, weil wir Menschen all das sind. Sie sind immer dazu bereit mit
bedingungsloser Liebe und Unterstützung für was immer wir tun möchten als ein
Spiegel für unsere Empfindsamkeit zu handeln.
Sie sind willens für uns zu sterben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Nutztier, ein Haustier oder ein Insekt ist. Aber dies beschränkt sich keinesfalls auf die Tierwelt, selbst Pflanzen, Mineralien, einfach alles.

Lediglich Wahle und Delfine sind die einzigsten Lebewesen auf unserem Planet,
welche karmisch reinkarniert sind. Alle anderen sind einfach ohne den Sinn von
Karma reinkarniert und existieren in jedem Leben innerhalb des bewussten Wissen. Sie werden niemals analysieren, über das nachdenken, was sie tun, sie werden
niemals die Dinge verurteilen oder voneinander trennen. Sie sehen sich selber
als mehr als nur Individuen, primär als eine Serie von Beziehungen zu jedes andere
Wesen in ihrer Realität.
Sie sehen sich selber als Beziehung zu anderen Dingen weit mehr als ein Individuum.

Haustiere zum Beispiel reflektieren die individualität von denen, die sie reflektieren. Hundefreunde werden dieses phänomen durchaus kennen, das die Tiere oft genau die selben Charaktereigenschaften besitzen, wie sie selbst.
Das liegt ganz einfach daran, das sie perfekte Spiegel sind und die Wesen um sie herum, mit denen sie zusammen kommen reflektieren.

Viele Menschen, die unter anderem Angst vor Hunden haben, angst davor gebissen zu werden, sehen sich in der Nähe von Hunden genau in diese Situation, was das Tier ihnen durchaus reflektiert.
Sie reflektieren einfach alles aus, mit und durch bedingungslose Liebe, egal was sie reflektieren.

Nun gibt es jedoch auch viele Menschen, welche sehr tierlieb sind und sich fragen,
warum gibt es denn so viele Gewalttaten gegen Tiere? Überall auf der Welt werden
Tiere Opfer von Gewalttaten und was reflektieren die Tiere hierbei mit bedingungsloser Liebe?

Die Antwort darauf ist sehr einfach. Wie zuvor bereits gesagt, Tiere sind bereit
für uns zu sterben und genau das tun sie auch.
Es gibt bei uns ein Sprichwort. Einige werden diesen durchaus kennen, andere
vielleicht lernen ihn nun kennen. Dieser besagt, "Behandle andere nur so, wie du
selber auch gerne behandelt werden möchtest." Oder, "Was du nicht willst, was
man dir tut, das füg auch keinem andren zu." Es gibt viele verschiedene Versionen dieses Sprichwortes und doch ist die Kernaussage stets die gleiche. Dieses
Sprichwort ist selbst eine Wahrheit, ein grundlegende und präzise Möglichkeit
dieses Prinzip zu verstehen.
Das, was sie anderen antun ist genau das, was sie bereit sind sich selber anzutun.
Es ist im Grunde die Verurteilung des eigenen selbst, durch Selbsthass, durch
die Verabscheuung des eigenen selbst, den Selbstzorn und die Selbstherabsetzung, das
Menschen glauben, sie wären weniger Wert als andere macht sie zu einem gewissen
Grad eifersüchtig auf alles, was sie als wahrhaftig, rein und perfekt betrachten,
weshalb sie es natürlich auch hassen werden und ihre Aggressionen und auch Wut
daran abladen.
Sie sind, wie sie glauben leichte Opfer in ihren Augen, da man in unserer
Gesellschaft generell das Bild vertritt, das Tiere keine Wesen mit einem eigenem
Bewusstsein wären, weshalb es nur wenig Auswirkungen hat den Frust auf den Tieren
abzuladen , während man beim Menschen weiß, das dies natürlich negative
Auswirkungen hat und auch häufig hart bestraft wird.

Weil generell in dieser Gesellschaft die Gedanken zum Selbsthass neigen, werden sie
all das angreifen, was ihnen als Erinnerung diesen Selbsthass reflektiert.
Und wenn sie etwas perfektes und wahrhaftiges, wie ein Tier sehen, voll von
Erkenntnis, absolute Macht und Liebe, werden sie es angreifen. Weil es sie daran
erinnern woran sie glauben, das es eine wahrhaftige Schwäche in ihnen selber ist,
selbst wenn sie glauben, das es anders wäre, aber das ist, was ihnen beigebracht
wurde zu glauben über sich selbst, das sie keinesfalls natürlich sind und so hassen
sie alles, was natürlich ist.

Aber wie gehen die Tiere selber damit um? Mit all dem Schmerz und der Gewalt? Nun, so gut es ihnen einfach möglich ist.
Der Gedanke ist natürlich, dass das Bewusstsein der Tiere, nicht in irgendeiner Art, Weg, Gestalt oder Form bedeutet diese Handlungen der Menschen ihnen gegenüber zu verzeihen, weil das Bewusstsein der Tiere bedingungslos in der Liebe und des Ausdrucks ist, bedingungslos in der Überzeugung des selbst und in dem Sinn gehen sie damit einfach um indem sie bleiben, was sie sind und das ist eine wahrhaftige Reflektion der Schöpfung.
Ob sie nun physisch bleiben oder zu einem Geist werden, gehen sie damit um als pure, bedingungslose Reflexionen.

Nun werden natürlich viele Tiere die Reflexion für jene sein, die sie mißhandelt haben und, um es so auszudrücken zurückschlagen.
Das ist nur in diesem Sinn natürlich, als eine Reflektion der Konsequenzen der
Handlungen, die vom den Menschen verübt wurden.
Jedoch ist der Gedanke dennoch, das sie dies keinesfalls aus Rache tun, sie tun es als natürliche Reflektion und Konsequenz vom Verhalten und Handeln.
Und es ist immernoch durch bedingungsloser Liebe, welche sie in sich haben, welche
ihnen erlaubt mit den Menschen in einem Weg verbunden zu sein, das sie bereit sind
sich daran zu beteiligen, um uns diese Ideen zu zeigen.

So werden wir eines Tages durchaus verstehen, wie sehr die Menschen gelernt
haben sich selbst zu hassen und natürlich können wir lernen uns selbst zu lieben so
sehr, wie die Tiere uns die bedingungslose Liebe der Unendlichkeit in uns reflektieren. So gehen Tiere damit um. Sie wissen, das sie unendlich sind, völlig
gleich, was man ihnen antut.

Das entschuldigt keinesfalls das Verhalten, jedoch wissen sie, das sie unendlich sind
und auf einem gewissen Level, das es alles ein Teil von einem bestimmten Tanz ist,
ein Lernen und erfahren diese Dinge nicht tun zu brauchen und zu lernen sich selbst
zu lieben.