22. Die Ewigkeit der Unendlichkeit


Alles ist unendlich, es gibt weder einen Anfang, noch ein Ende, denn der Anfang ist
das Ende, so wie auch das Ende der Anfang ist. Das Leben, jede Bewegung, jedes
Ereignis, jeder Augenblick ist ein eigenes Universum, welches wie ein unbewegtes Bild aufgebaut ist. Vergleichbar wäre dies mit einem Film. Ein Film besteht aus vielen einzelnen Bildern, vielen einzelnen Sequenzen.

Alles ist eins, die Trennung eine Illusion.
So haben wir uns unendlich oft geteilt, um die verschiedensten Aspekte des Lebens,
des Seins zu erforschen, um zum gegebenen Moment wieder zusammen zu kommen und all das zusammen zu tragen.

Um das ein wenig bildlicher darzustellen, verwende ich nun die Biologie.
Die Zellteilung.
Eine einzige Zelle teilt sich, das kann sie beliebig oft und dies geschieht ständig. Jede einzelne Zelle repräsentiert ein Lebewesen.
So entspringen sie alle der selben Zelle und sind die selbe Zelle, unendlich oft geteilt. So ist das jedoch keinesfalls alles, was eine Zelle kann, denn Zellen können sich wieder verbinden und somit eine neue Form annehmen, ein neues Bewusstsein.
Selbst das geschieht ständig.

So existiert jedes Leben weniger unabhängig voneinander, sondern durch jeden einzelnen und jeder einzelne ist eine andere Version des anderen.