02. Entscheidungen

Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt, auf den ich in dem zuvor genanntem Beispiel
eingehen möchte sind die Entscheidungen, welche wir treffen.
Warum, wieso und weshalb wir das tun, was wir tun.
Jede Entscheidung, die wir im Leben treffen, basiert auf dem
Motivationsmechanismus und dieser basiert auf der Definition des eigenen Glaubens.
Um das etwas zu verdeutlichen, erkläre ich kurz, wie der Motivationsmechanismus
funktioniert.
Jeder Mensch, jedes Lebewesen hat tatsächlich den selben Motivationsmechanismus. Dieser ist bei jedem Lebewesen, ohne Ausnahme gleich.
Jeder Mensch bewegt sich immer in die Richtung, von die er glaubt, das sie ihm
am meisten nutzt.
Und jeder Mensch nimmt Abstand von all dem, was ihm schädlich ist.
Wenn man also mit der Situation unzufrieden ist, in der man sich jetzt gerade befindet, gibt es nur einen Grund, weshalb man in dieser Situation bleibt,
anstelle etwas zu verändern.
Die Frage ist, warum bleibe ich in dieser Situation, anstelle etwas zu tun, was mir
mehr Freude bringt?
Zuvor, ist es sehr wichtig, sich bewusst zu werden, das der Grund, warum man in
einer Situation bleibt, mit der man unzufrieden ist immer die eigene Entscheidung ist und keinesfalls von außen kommt oder beeinflusst wird.
So ist der einzige Grund, weshalb man in dieser Situation bleibt, das man bewusst, oder unbewusst glaubt, egal wie schlimm diese Situation, in der ich mich aktuell befinde auch erscheinen mag, alles andere nur schlimmer sein kann.
Im Grunde findet man sich mit der Situation ab, da alles andere die Situation nur verschlimmern wird, also glaubt man sogar, das die Situation doch ganz gut ist, wie sie ist, auch wenn man darunter leidet.
Und nun zeigt sich die Macht der Definition.

Verändern wir also die Gedanken bewusst und definieren sie uns neu.
Egal wie schlimm diese Situation ist, in der ich mich jetzt in diesem Moment
befinde, alles andere IST besser.
Oder noch etwas verdeutlicht. Ich leide jetzt
mit dieser Situation.
Alles andere IST auf jeden Fall besser als diese Situation, in der ich jetzt leide.
So ist man eher gewillt eine Veränderung hervorzubringen, sich aus der Situation
des Leidens zu lösen und in die Richtung zu bewegen, von der man überzeugt ist, das
sie einem Freude bereitet.
So ist es vor allem wichtig sich bewusst zu werden, das alles, was wir tun unsere eigene, freie Entscheidung ist und das es immer unsere Entscheidung ist.
Niemand zwingt uns irgendetwas zu tun, außer wir uns selbst.
So haben wir immer die Möglichkeit etwas anderes zu tun.
Wenn wir uns in einer Situation befinden, in der wir leiden, dann nur deshalb, weil
wir uns dazu entschieden haben. Bleiben wir in dieser Situation, ist auch das
unsere eigene Entscheidung, denn wir haben die Wahl dies zu ändern. Selbst zu glauben man hätte keine Wahl ist die eigene Entscheidung genau dies zu glauben und
weil wir glauben keine Wahl zu haben, haben wir praktisch jede wahl, auch die
Wahl uns dazu zu entscheiden keine Wahl zu haben.